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«Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.» Francis Picabia

Hypnose – Ein Zustand zwischen Wachsein und Schlaf

Hypnose verbinden viele Menschen häufig mit Gefahren: Viele glauben die Selbstkontrolle würde

Augustine unter Hypnose

Die Macht der Hypnose: Eine ungewöhnliche Schlafposition herbeigeführt durch Charcot

verloren gehen oder der Mensch würde in einen tiefen Schlaf verfallen und nicht mehr aufwachen. Doch so ist es nicht, solange man sich von Fachmännern/-frauen hypnotisieren lässt. Heutzutage ist es ein gängiges Therapiemittel zur Behandlung bestimmter Krankheiten oder Störungen.

Das Wort Hypnose leitet sich vom altgriechischen Begriff „Hypnos“ ab und bedeutet Schlaf. Hypnose ist aber kein Schlaf, keine Bewusstlosigkeit oder Zustand der Machtlosigkeit. Es ist vielmehr ein Zustand zwischen dem Wach- und Schlafzustand. Bei einer Hypnose ist das „Unterbewusstsein“ erhöht ansprechbar. Es übernimmt die Kontrolle. Das Äußere wird nicht mehr wahrgenommen, sondern das Innere ist im Vordergrund. Die Hypnose kann ein Zustand tiefer Entspannung, aber auch hoher Erregung sein. Während einer Hypnose konzentriert man sich nur auf eine bestimmte Sache. Dies kann zum Beispiel Musik sein. Durch die Hypnose ist es möglich, im Gehirn gespeicherte Information zu ändern. Beispielsweise können Denkweisen oder Verhaltensmuster verändert werden.

Die Hypnose wird heute als Therapiemittel bei Schmerzzuständen, Schlafstörungen und psychosomatischen Beschwerden eingesetzt. Schon seit der Frühzeit der Menschheit wurde die Hypnose als Heilmittel verwendet. Im alten Ägypten, im Schamanismus oder im antiken Griechenöand war die Hypnose bereits als Heilmittel bekannt. Franz Anton Mesmer hat die Hypnose um 1770 wissenschaftlich aufgegriffen. Im 19. Jahrhundert war in Frankreich die Hypnose in der Psychatrie sehr erfolgreich. Ein bekannter Vertreter war Jean-Martin Charcot, der Sigmund Freud in diesem Bereich lehrte.

Die wichtigste Voraussetzung für eine Hypnose ist, dass der Patient sein Problem als solches erkennt und bereit ist, an diesem zu arbeiten. Außerdem muss der Patient sich auf die Hypnose einlassen und wirklich hypnotisiert werden wollen. Das Vertrauen zum Hypnotiseur muss vorhanden sein und der Patient muss sich sicher fühlen. Um eine Hypnose herbeizuführen, spricht der Hypnotiseur mit einem bestimmten Sprachmuster, sodass sich der Körper entspannt und langsam in die Hypnose verfällt. Auch durch das Anstarren eines Objekts oder durch Musikstücke kann die Hypnose erreicht werden. Es wird solange auf einen Gegenstand geschaut, bis die Augen ermüden und der Hypnose-Zustand erreicht wird.

Einige Wassenschafter meinen, die Hypnose werde durch die Dissoziation bestimmt, d. h., dass die Zusammenarbeit der Nervenzellen nicht wie im Normalfall verläuft und bestimmte Reize nicht miteinander gekoppelt werden.

Hypnose nimmt eine sehr bedeutende Rolle in der Medizin ein. Schon viele Ärzte haben ihre Patienten in einem Hypnosezustand anstatt unter Narkose operiert. Es ist aber nicht ganz klar, weshalb der Körper keinen Schmerz in der Hypnose empfindet. Andere Phänomene, die während einer Hypnose auftreten: Ein gesteigertes Erinnerungsvermögen kann auftreten. Es kann auch vorkommen, dass nach der Hypnose vergessen wird, was während der Hypnose geschehen ist. Man kann auch Dinge hören, sehen, riechen oder spüren, die nicht vorhanden sind.

Elanur Tas, 8A

 

Weiterführende Links:

http://www.psychosomatik.at/uploads/lexikon_pdf/hypnose.pdf

https://www.zhi.at/hypnose

http://www.hypnosecenter.at/files/geheimnisse-erfolgreicher-hypnose—was-hypnose-ist-und-wie-sie-wirklich-funktioniert.pdf

Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=M3TA64_FUI4

Bildquelle: http://www.spiegel.de/fotostrecke/jean-marie-charcot-hysterieforschung-in-der-salpetriere-fotostrecke-110213-3.html, 21.11.2016.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 2017/01/30 von in Bewusstseinszustände und getaggt mit , , .
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