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«Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.» Francis Picabia

Freuds “ TRAUMDEUTUNG“

Freuds Buch beschäftigt sich mit dem Unbewussten, der Verdrängung, der frühkindlichen Sexualität.

Freud erkannte, dass Träume einen lebenswichtigen Sinn haben. Durch das Träumen, kann unser Inneres wiedergespiegelt werden. Sigmund Freud erkannte, dass selbst während des Schlafens psychische Spannungen auftreten. Diese werden durch Träume verarbeitet.

Eine erste Interpretation des Träumens besagt, dass Träume verdeckte Wunscherfüllungen sind.

Freud sagt, dass der Traum ein gewisses Rätsel. Die Kunst ist es, diese Rätsel zu deuten, also die Traumdeutung.

Jeder Traum hat einen Sinn und psychischen Wert.

Nach ihm ist der Traum eine Wunscherfüllung.

Träume haben laut Freud drei Kategorien:

1) Es gibt Träume, die einen unerfüllten, auch unverdrängten Wunsch erfüllen, bei

Erwachsenen sind solche Träume sehr selten.

2) Träume die einen verdrängten Wunsch zeigen, ein Großteil unserer Träume

3) Träume die einen verdrängten Wunsch, oft sind diese Träume sehr „freizügig“  und auch von Angst begleitet

Wie träume ich?

Der Vorgang der Traumgestaltung spielt sich im Unbewussten ab. Die Träume können gestaltet werden, und werden zu manifesten Trauminhalten. Solche Trauminhalte bestehen oft aus Erlebnissen vorheriger Tage, Gefühlen und dem Unbewussten(Hunger, Lust…), dazu kommen aber auch noch Eindrücke aus dem Langzeitgedächtnis. All diese Teile werden miteinander vermischt.

Wie kann ich Träume deuten?

Manchmal scheint es, dass Träume gar keinen Sinn machen.

Der Sinn des Traumes ist aber oft versteckt. Es handelt sich um Inhalte, um Bedürfnisse und Ängste, die wir als vernünftige und wache Person völlig unsinnig finden, oder sogar so erschreckend finden. Wenn wir erwachen, können wir uns manchmal gar nicht, oder nur schwer an einen Traum erinnern und deshalb ist eine Traumdeutung auch schwer, weil es ja gute Gründe gibt, den Sinn auch weiterhin verborgen zu halten.

Wichtige Bergriffe des Traumdeutens:
Verdichtung: Der Teil zwischen Trauminhalt und Traumgedanken.
Verschiebung: Freud sieht darin eine Art, das Bewerten auszuschalten.
Zum Beispiel gesteht man sich nicht ein, dass man eine gewisse Person hasst oder liebt. Manchmal verbinden wir mit einer Person Geschichten, Begriffe, Gegenstände.

‚Traumverschiebung und Traumverdichtung sind die beiden Werkmeister, deren Tätigkeit wir die Gestaltung des Traumes hauptsächlich zuschreiben dürfen‘ (1972, 307).

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4 Kommentare zu “Freuds “ TRAUMDEUTUNG“

  1. barbrastreisaand
    2013/03/04

    Sehr interessanter Beitrag! Heißt das eigentlich dass ich sozusagen meine Träume planen kann, bzw. in die Richtung/ das Thema lenken kann, wenn es ein Wunsch ist?

  2. mangolein
    2013/03/04

    so wie ich das verstanden habe, können wir unsere Träume beeinflussen, aber nicht steuern.
    Hat uns etwas am Vortag Sorgen bereitet, zum Beispiel eine schwere Latein-Schularbeit, kann es sein, dass wir dann davon träumen.
    Ich kann aber nicht sagen: „Ich habe Lust heute von xy zu träumen“ und dann auch davon zu träumen.
    Oft sind Träume, wie oben im Artikel genannt, Erlebnisse aus vorherigen Tagen, Gefühlen, und dem Unbewussten( Lust ,..).

  3. barbrastreisaand
    2013/03/04

    Man kann es aber trotzdem versuchen oder? 😛

  4. psycholemon
    2013/03/04

    Mir fehlen irgendwie Bilder, aber ich glaube, dazu gibt es sicher nicht wirklich etwas 😛

    Sonst echt gut recherchiert und zusammengefasst, super!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 2013/03/04 von in Psychoanalyse, Uncategorized.
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