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«Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.» Francis Picabia

Warum Krieg? – Ein Briefwechsel zwischen Sigmund Freud & Albert Einstein

Warum Krieg?In dem Buch kommt es zu einem brieflichen Austausch von Gedanken zwischen Sigmund Freud und Albert Einstein. Diese Briefe wurden geschrieben im Jahre 1932, daher geht es um die Ursachen des Krieges, als auch um die Suche nach Wegen zur Kriegsvermeidung.

Einstein stellte Freud die Frage: „Gibt es einen Weg, die Menschen vom Verhängnis des Krieges zu befreien?“ Er dachte, dass Freud „auf Wege der Erziehung werde hinweisen“.

 

Pessimistische Antwort Freuds

Freud beantwortete die Frage „Warum Krieg“ eher pessimistisch. Er meinte: „Interessenkonflikte unter den Menschen werden also prinzipiell durch die Anwendung von Gewalt entschieden. So ist es im ganzen Tierreich.“

Von Zusammenarbeit, von gegenseitiger Hilfe im Tier- und Menschenreich war bei Freud nicht die Rede. Er nahm auch an: „Außerdem befriedigt die Tötung des Feindes eine triebhafte Neigung.“

Pazifismus
Albert Einstein & Sigmund Freud
Nachdem Einstein bereits während des Ersten Weltkriegs durch seine kriegsablehnende Position aufgefallen war, war er von 1922 an Mitglied der Kommission für geistige Zusammenarbeit beim damaligen Völkerbund, worauf er später über die Frage „Warum Krieg?“ mit Sigmund Freud im September 1932 in einen Briefwechsel trat. Dieser wurde 1933 veröffentlicht.
Überhaupt griff er immer wieder zum Mittel des Briefschreibens, um Wirkung zu erzielen.

Unter Pazifismus versteht man eine Grundhaltung, die den Krieg prinzipiell ablehnt und danach strebt, bewaffnete Konflikte zu vermeiden, zu verhindern und die Bedingungen für dauerhaften Frieden zu schaffen. Eine strenge Position lehnt jede Form der Gewaltanwendung kategorisch ab und tritt für Gewaltlosigkeit ein. (von lat. pax, „Frieden“, und facere, „machen, tun“)

Als gebürtiger Jude verließ Albert Einstein 1933 aufgrund der Nationalsozialisten Deutschland. Die erste Zeit verbrachte er in Belgien und Oxford, bis er sich entschloss in die USA zu emigrieren.
Als er hörte, dass die Nationalsozialisten an der Entwicklung einer Atombombe arbeiteten, entschied er sich, dass die USA Hitlers Forschern zuvorkommen müssten und setzte sich für den Bau einer amerikanischen Atombombe ein. Allerdings war Einstein nur indirekt an der Forschung beteiligt. Er sprach sich zwar für den Bau der Bombe aus, wurde aber an den Arbeiten nicht beteiligt, da er aus Sichtweise des FBI nicht als vertrauenswürdig galt. Die eigentlichen Physiker, die zum Atombombenbau aufriefen, waren Leó Szilard und Enrico Fermi. Einstein unterzeichnete die Briefe an Präsident Roosevelt, da er von beiden Physikern um seine gewichtige Unterschrift gebeten wurde.
Als die Bombe schließlich einsatzbereicht war, hatte Deutschland bereits kapituliert.
Später erfuhr man, dass es die gefürchtete Atombombe der Nationalsozialisten nie gegeben hat.

E-Book: Warum Krieg?

Amazon: Warum Krieg? – Briefwechsel (Taschenbuch)

Weitere Links:
http://www.mensch-einstein.de/biografie/biografie_jsp/key=3034.html
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=18018

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2 Kommentare zu “Warum Krieg? – Ein Briefwechsel zwischen Sigmund Freud & Albert Einstein

  1. grapefruit
    2013/03/04

    Liebe Sümeyye,

    Dein Artikel ist kurz, verständlich und informativ. Danke!

    Hier noch ein paar Dinge, die Du verbessern solltest:

    – Hier gibts ein Anführungszeichen zuviel (einen Absatz später noch einmal…): „„Gibt es einen Weg, die Menschen vor dem Verhängnis des Krieges zu befreien?“ „Vor“ etwas „befreien“ klingt seltsam, stimmt das wirklich?

    – Folgendes ist offenbar einfach kopiert und wiederholt nur, was Du schon am Anfang geschrieben hast: „…er später über die Frage Warum Krieg? mit Sigmund Freud im September 1932 in einen Briefwechsel trat, der 1933 veröffentlicht wurde.“ Bitte umschreiben…

    – Bitte die Zwischenüberschriften einheitlich gestalten.

    – Der Artikel ist zu kurz: Finde heraus, welche Rolle der 1. Weltkrieg für Freud und seine Forschungen spielte und schreib noch einen Absatz dazu?

    – Bei dem Absatz zu Einstein, könntest Du noch auf seine Rolle bei der Erfindung der Atombombe eingehen!

    – Das Bild solltest Du so definieren, dass es vom Text umflossen wird.

    – Zum Pazifismus bitte auch noch 2-3 wichtige VertreterInnen erwähnen!

    – Ganz am Schluss solltest Du noch darauf hinweisen, wie Freuds eigenes Leben vom Krieg betroffen war. Da könntest Du dann einen Link zum Artikel von Gerlinde machen…

    – Bitte führe auch noch 1-2 Bücher an, die man auf deutsch lesen könnte, wenn LeserInnen durch Deinen Artikel Lust auf mehr bekommen hat, z.B. auf die billige Taschenbuchausgabe von „Warum Krieg?“ jeweils mit einem Link zu amazon oder buch.de

    – Dein Artikel hat noch keine Tags. Bitte mache noch welche, z.B. „Krieg“, „Aggression“, „Freud“,…

    – Weiters solltest Du am Ende des Artikels noch ein paar weiterführende Links nennen (wir sind ja im Internetz!),

    Ungefähr so:

    Literaturtipps:

    Buch xyz 1
    Link zum Bestellen

    Buch xyz 1
    Link zum Bestellen

    Weiterführende Links:

    Kurze Beschreibung des Links
    URL Link

    usw.

    Alles klar?

    Liebe Grüße, Prof. Grapefruit

  2. Pingback: Webartikel zu Sigmund Freud und der Psychoanalyse | psycho ][ philo

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 2013/02/25 von in Alle Artikel, Psychoanalyse und getaggt mit , , , .
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