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«Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.» Francis Picabia

Keine Angst, wir haben alle Angst

Angststörungen

Was ist Angst?

Angst warnt vor Gefahren und hilft, diesen zu entkommen. Sie versetzt den ganzen Körper in Alarmbereitschaft. Man zittert, hat Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und es wird Adrenalin ausgeschüttet. Das ist eine natürliche Reaktion des Menschen, die bewirkt, dass man jederzeit fliehen kann. Übermäßige Angst bringt jedoch mehr Nachteile  als Vorteile.

Zur Einführung ein Lied über Angst

Angststörung (pathologische Angst)

Kriterien einer Angststörung

  • Die Symptome sind nicht folge einer körperlichen Erkrankung
  • Die Angstreaktion ist der Situation nicht angemessen
  • Die Angstreaktionen sind lange anhaltend
  • Die Person besitzt kann sich nicht erklären, woher die Angst kommt und kann sie auch nicht bewältigen
  • Die Angstzustände führen zu massiver Beeinträchtigung der Lebensumstände

Dr. Angelika Erhardt-Lehmann ist Leiterin der Angstambulanz am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Sie beschreibt Aspekte und Möglichkeiten bei Angststörungen (Autor: Arvid Leyh)

 © 2012 http://www.dasGehirn.info

Symptome

Eine Angststörung macht sich bemerkbar durch Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen in Bezug auf alltägliche Ereignisse und Probleme, Schweißausbrüche, Herzklopfen, Atembeschwerden, Beklemmungsgefühl, Schwindelgefühl, Muskelverspannung, Unfähigkeit zum Entspannen, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und noch viele andere.

 

Formen von Angststörungen

  • Panikattacken

sind Ängste, die innerhalb weniger Sekunden oder Minuten auftreten. Sie vergehen zwar wieder schnell, aber sind sehr heftig.

Es kommt zu Erstickungsgefühl, Atemnot, Brustschmerzen, Herzklopfen, Schwitzen und Zittern. Auslöser sind drohendes Unheil, starke Besorgnis und Schrecken.

  • Spezifische Phobien

werden durch bestimmte Objekte bzw. Situationen ausgelöst. Das führt meistens zu großen Einschränkungen im Tagesablauf der betroffenen Personen. Auffällig ist, dass 90% dieser Frauen sind.

Beispiele: Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen), Angst vor Spinnen (Arachnophobie), Angst vor Hunden (Canophobie), Ängste vor Blut (Hematophobie bzw. Blutphobie, Ängste vor großen Höhen (Akrophobie),..

 

  • Soziale Phobien

sind Ängste, die durch bestimmte soziale Situationen oder Leistungssituationen hervorgerufen werden und oft zu Vermeidungsverhalten führen. Diese Personen haben Angst davor, sich in der Öffentlichkeit zu blamieren, zu versagen oder gedemütigt zu werden.

Hier sind auch ein paar ungewöhnliche Phobien:

  • Posttraumatische Belastungsstörungen

Sind Ängste, die nach schrecklichen Ereignissen zurückbleiben.

Beispiele: Kriegserfahrungen, gewalttätige Angriffe, Entführungen, Geiselnahmen, Naturkatastrophen, Unfälle und auch die Beobachtung solcher Ereignisse

Eine Reportage mit Martin Blachmann: Sorge um unsere Soldaten

Seit dem Krieg leidet Herr Klimkiewicz unter einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)

Aktuelle studienergebnisse aus den USA: http://www.gegenfrage.com/us-kriege-soldaten-haeufig-schwer-krank-und-depressiv/

Therapie

Es gibt verschiede Therapien gegen Angst. Vor allem beinhaltete eine solche Therapie mehrere Stufen, um dann wirklich „angstfrei“ zu sein.

Die häufigste Therapie ist die Verhaltenstherapie:

Siehe Artikel „Verhaltenstherapie“

Konfrontationstraining
In dieser Therapie werden, wie der Name schon verrät, Patienten mit ihrer Angst konfrontiert. Das Zeil ist, dass die Betroffenen merken, dass ihre Ängste und ihre Panik nicht gefährlich sind

Man kann Angst im Allgemeinen, und Panikattacken im Besonderen, nur überwinden, wenn man sich den Situationen stellt, vor denen man Angst hat.

 

Tue, was du fürchtest, und die Furcht stirbt.

 

Quellen:  

http://www.angst-und-panik.de

Bilder: Google-Bilder- Sucheingabe „Angst“

Erarbeitet von Jeanette C. und Gabi K.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 2013/01/07 von in Alle Artikel, Psychische Erkrankungen.
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