psycho ][ philo

«Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.» Francis Picabia

Die moralische Entwicklung

Bei der moralischen Entwicklung wird zwischen sechs verschiedenen Stadien in drei verschiedenen Niveaus unterschieden.

»    Das erste Stadium wird von Kohlberg als vormoralisches Niveau bezeichnet und tritt bei Personen ein die in etwa zwischen 1 bis 3 Jahre alt sind.
In der ersten Stufe ist die Vermeidung von Strafen das überwiegende Merkmal. Die Regeln werden eingehalten und man versucht möglichst nichts Unrechtes zu tun, um nicht von Autoritäten bestraft zu werden.

»    Das zweite Phase schließt an die erste an und führt weiter bis zum circa zehnten Lebensjahr und behandelt die eigenen Bedürfnisse (auch: pragmatische Moral) und es geht hauptsächlich darum die besagten eigenen Bedürfnisse und Interessen zu befriedigen. Es wird auch akzeptiert wenn andere ihren Interessen nachgehen, wenn dies in einem Kompromiss geschieht wobei es zu einem Austausch oder Handel kommt.

»    Das zweite Niveau beginnt in dem gleichen Alter wie die zweite Phase schon und zieht sich bis zum Anfang der Pubertät, jedoch ist die dritte Phase erreicht. Dieses wird als konventionelles Niveau bezeichnet. Die Phase beschäftigt sich mit der sozialen Ordnung, in der man anderen Leuten gefallen will. Man versucht sich von seiner besten Seite zu zeigen und versucht zu erreichen, dass Menschen in seinem Umfeld einen schätzen.

»    In der Pupertät wird die vierte Phase erreicht. In dieser Stufe geht es darum, dass man erlernt seine Pflichten erfüllen und Gesetze zu befolgen. Die Gesellschaft steht für einen im Vordergrund.

»    Langsam will man mit einwirken in seine Entwicklung und man beginnt am postkonventionellen Niveu seine Prinzipien zu bilden und Werte mit zu bestimmen. In der fünften Phase beginnt man Verständnis für das System zu bilden und man versucht die rechten Entscheidungen zu treffen und demokratische Lösungen für Probleme zu finden.

»    Die sechste und letzte Phase wird geprägt von der Suche nach allgemeinen Prinzipien in denen man seine eigenen Vorstellungen versucht mit dem Gesetz überein zu stimmen. Die Prinzipen sind klar geprägt und überwiegen bei meistens bei Entscheidungen.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 2012/11/05 von in Alle Artikel, Entwicklungspsychologie.
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